Die PH-Stiftung

Die PH-Stiftung hilft Menschen auf den Philippinen. Sie wurde 1986 von den deutschen Physikern und katholischen Priestern Bernhard Philberth und Karl Philberth gegründet.

Seit dem Tod von Bernhard Philberth († 2010) ruht sie auf den Schultern von Prof. Dr. Karl Philberth, der dabei tatkräftig von Dr. Walter Uhlenbruch AO, KLJ, unterstützt wird, welcher seinerseits Herrn Justin Bergman laufend unterrichtet (beide in Australien).

Die PH-Stiftung ermöglicht jungen philippinischen Menschen aus bedürftigen Familien, eine qualifizierte Ausbildung zu erhalten. Das bedeutet zugleich Hilfe für deren Familien sowie für das Land, denn es besteht Mangel an gut ausgebildeten Fachleuten. Die meisten Stipendiaten finden Anstellungen in Mangelberufen, nicht wenige haben sich entschlossen, Priester, Brüder oder Schwestern zu werden.

Die Konzeption der Stiftung war von Anfang an denkbar einfach: Sie wird von Philberths finanziert und von den Tutzinger Missions-Benediktinerinnen verwaltet. Die Vergabe der Stipendien liegt bei den Missions-Benediktinerinnen in Manila, die diese Arbeit im ganzen Land durch ihre 18 Niederlassungen leisten. Die entstehenden geringen Verwaltungskosten werden von Karl Philberth privat bezahlt, sodass dem Stiftungsfond kein Peso verloren geht. Die Schwestern garantieren die Auslese Bedürftiger und überzeugen sich laufend von Fortschritt und Erfolg der Ausbildung. Jeder Stipendiat hat eine Patenschwester, die sich persönlich um ihn oder sie annimmt. So ist die Stiftung kein anonymes Hilfswerk, sondern eine große Familie.

Der Löwenanteil der finanziellen Mittel für die PH-Stiftung stammt von den Gebrüdern Philberth und deren Mutter. Doch haben auch großzügige Spender vieles dazu beigetragen. Diese Spender werden sich wohl dafür interessieren, wie sich die Stiftung entwickelt hat. Dazu nur in aller Kürze die jährlichen Zahlen der Stipendiaten in den acht Schuljahren zwischen 2004/05 und 2011/12:

Entwicklung der Anzahl der Philberth-Stipendiaten

Seit 2011/12 sind es jährlich gleichbleibend 500 Stipendiaten, die laufend unterstützt werden. Mein Bruder Bernhard Philberth hat mit sachkundiger Unterstützung der australischen Steyler Missionare das Stiftungsgeld in Australien in äußerst günstigen, inflationsgesicherten Papieren angelegt. Davon werden die erforderlichen Zahlungen laufend (zweimal im Jahr mit je 3,2 Millionen philippinischer Pesos) an die Stiftungsverwaltung nach Manila überwiesen. Noch vor einem Jahr sah es so aus, als sei damit die Finanzierung der genannten Zahl von 500 Stipendiaten nach menschlichem Ermessen auf viele Jahre sichergestellt. Doch es hat sich anders entwickelt.

Über viele Jahre, und selbst noch im Spätsommer 2014, bekam man für einen australischen Dollar über 40 Pesos; heute bekommt man nur um die 33 Pesos. Leider sieht es so aus, als ob das auf lange Zeit so bleiben wird. Deshalb ist zu befürchten, dass sich die finanziellen Mittel der PH-Stiftung – die ja fast ausschließlich in Australien angelegt sind – all zu rasch erschöpfen. Das wäre beklagenswert, denn die Philippinen sind auch heute noch ein „Billigland”, in dem mit vergleichsweise mäßigen Beträgen erstaunlich viel geholfen werden kann. Mein verstorbener Bruder Bernhard und ich haben die PH-Stiftung dem Herrn in die Hände gelegt. Möge Er selbst auch weiterhin so gut wie bisher für sie sorgen.

Bankverbindung der PH-Stiftung (ohne Spendenbescheinigung)
Empfänger Missionary Benedictine Sisters, Manila (PH-Foundation)
Bank Steyler Bank, Sankt Augustin
IBAN DE16 3862 1500 0000 0178 30
BIC GENODED1STB
Weitere Bankverbindung der PH-Stiftung (mit Spendenbescheinigung)
Empfänger Missions-Prokura der Missions-Benediktinerinnen von Tutzing
Bank Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg
IBAN DE72 7025 0150 0430 5709 86
BIC BYLADEM1KMS
Verwendungszweck Manila, Philberth

Schwestern und Philberth-Stipendiaten in Manila; dazu Walter Uhlenbruch als Gast (Mitte)
Alle Studenten im Foto sind Philberth-Stipendiaten; nur solche aus einem bestimmten Teil des Landes tragen T-Shirts mit der Aufschrift
„I am a Philberth Scholar“ (Ich bin ein Philberth-Stipendiat).

Text: Prof. Dr. Karl Philberth, Dr. Walter Uhlenbruch (Stand: Januar 2016)